Wenn Sie die neue Ausgabe unserer Herbstzeitlosen in Händen halten, haben wir die erste Hälfte des Jahres 2018 schon fast wieder hinter uns. Was, schon wieder Geburtstag? Und habe ich meinen Pass nicht kürzlich erst verlängert? Wie schnell doch die Zeit vergeht. Sie verfliegt im Nu. Wir fragen uns, warum die Zeit im Laufe des Lebens immer schneller vergeht. Psychologen haben dazu etwa herausgefunden, dass es sich gerade dann, wenn man wenig erlebt hat, im Nachhinein so anfühlt, als sei die Zeit besonders schnell vergangen. Erlebt man wenig Neues, Aufregendes, bleiben auch weniger Erinnerungen, und im Rückblick erscheint die Zeitspanne kürzer.

Im Leben bleiben die vielen ersten Male, die man in der Jugend erlebt, deutlich in Erinnerung: der erste Kuss etwa. Die Entwicklungspsychologie sagt: Je älter Menschen werden, desto weniger offen sind sie tendenziell für Neues. Doch je mehr Neues und Emotionales man erlebt, desto mehr prägt sich im Gedächtnis ein – und desto länger wirkt ein Zeitraum im Nachhinein. Das bedeutet auch: Jeder kann die gefühlte Zeit abbremsen, wenn er wieder mehr erste Male erlebt. Dazu möchten wir mit dieser Ausgabe ein kleines Stück beitragen, indem wir wieder viel Unterhaltsames, Informatives und hoffentlich auch Überraschendes für Sie, liebe Leserinnen und Leser, zusammengetragen haben.