Es gibt bekanntlich im Jahr verschiedenste Tage: Festtag, Feiertag, Geburtstag, Namenstag, es gibt den Sonntag und den Werktag. Und es gibt auch den „grauen Alltag“. Doch weshalb muss dieser eigentlich immer grau sein? Warum beginnt er für manche schon mit der Einstellung, dass man ihn notgedrungen hinter sich bringen müsse, in Erwartung des nächsten „besonderen Tags“?

Vielmehr ist doch auch ein jeder Alltag ein ganz besonderer Tag, ein Tag, der, wenn er auch auf den ersten Blick nicht ganz und gar Neues bringt, doch einmalig ist. Er bietet uns 24 Stunden, in denen wir etwas Neues entdecken können, was uns bisher entgangen ist oder etwa Vertrautes wiederentdecken können, was uns eventuell nochmals Freude bereitet. Wie sagt die Schriftstellerin Pearl S. Buck so schön: „Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen“.

Genau das wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser: Sehen Sie jeden Tag als Chance, etwas genauer zu betrachten, was wir bisher vielleicht gar nicht so beachtet hatten und möglicherweise hält er auch irgendeine neue Begegnung für uns bereit, ein neues Erlebnis, das Farbe in das scheinbare Grau bringt. Die Septemberausgabe der Herbstzeitlosen ist genauso bunt, wie es hoffentlich auch Ihr Herbst 2017 sein wird: Wir befassen uns ausführlich mit dem Thema Pflege, haben kulturell Interessantes für Sie zusammengetragen und sogar einen echten Seemannschor, der fernab der Küste das traditionelle maritime Liedgut pflegt, haben wir für Sie aufgetan.